Der kleine Timm im großen Timm

Echt fühlen, echt sein, echt leben: Schon als Kind hatte ich ein feines Gespür für und ein tiefes Bedürfnis nach Echtheit. Doch von klein auf zwingt und trainiert uns Anpassungsdruck, Rollen zu spielen und Masken zu tragen. Unsere volle Lebens- und Schaffenskraft entfalten wir aber erst, wenn wir uns selbst (wieder)finden – und uns treu bleiben: dem tiefen, wahren Ich hinter unseren Konditionierungen, das wir als unser „höheres Selbst“, unsere „Seele“ oder einfach: als unser Herz kennen. Darum helfe ich Menschen, ihr Selbst (ihre Seele, ihr Herz) zu entdecken und zu stärken.

Dabei profitiere ich davon, dass schon der kleine Timm ein guter Zuhörer war: Es fällt mir leicht und macht mir Freude, andere „zu sehen“, mich in ihre Lage und Stimmung zu versetzen und sie einzuschätzen, kurz: sie zu verstehen. Ich mag es zu erkennen, wen ich vor mir habe und was er oder sie wirklich kann und braucht. Situativ und grundsätzlich. Daher schaue ich in meinen Coachings hinter die Masken, um die wahre Natur der Menschen, die zu mir kommen, aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken.

Die Suche nach dem Kern

Mich fasziniert, dass ausnahmslos jeder Mensch seine ganz eigenen Stärken, Talente und Fähigkeiten besitzt, die oft aber zum Teil oder ganz vergessen, versteckt oder verschüttet (worden) sind. Mein Antrieb – und meine Stärke – ist, diese individuellen Begabungen aufzuspüren, bewusst und zugänglich zu machen. Dabei sehe ich oft mehr, als die Menschen, die zu mir kommen, selbst an und in sich sehen – was sie inspiriert und ermutigt, neue Wege zu gehen: ihre Wege.

Ich liebe es einfach, wenn Menschen sich erkennen, sich mehr zutrauen, mit ihrem Können und Wissen (auch) für andere da sind und darin Erfüllung finden. Mein Gespür dafür, wie unterschiedliche Menschen harmonisch und produktiv zusammenarbeiten können, hilft mir, sie dabei zu unterstützen. Ich richte gerne die Aufmerksamkeit auf das, was erreicht und geschaffen werden kann – persönlich und gemeinsam. Gleichzeitig behalte ich aber auch meine Sicht, meine Außenperspektive, um anderen Ziele und Wege zu zeigen, die sie allein nicht sehen (können).

Was für mich gutes Coaching ausmacht

Ich praktiziere seit 18 Jahren Yoga und habe mich seitdem immer wieder intensiv mit dieser uralten indischen Wissenschaft beschäftigt. Wie im Coaching geht es auch beim „Mind Yoga“ darum, sein Potential zu erkennen und zu nutzen, man könnte auch sagen: es zu leben. Weil jeder Mensch und damit die Arbeit mit Menschen immer wieder anders ist, betrachte ich diese unterstützende Arbeit als eine Kunst. Und einen guten Coach als kreativen Künstler, der neben seinem Wissen und seiner Erfahrung immer auch auf seine Intuition vertrauen kann.

Ob unter 4 oder mehr Augen: Grundsätzlich sollte im Coaching mehr als nur eine Methode wirken, um den Voraussetzungen, Bedürfnissen und Zielen des individuellen Menschen gerecht zu werden. Dazu mindestens so wichtig sind meiner Erfahrung nach eine Grundbegabung, eine zugewandte, offene Haltung, Achtsamkeit und die konsequente Entwicklung eines tieferen Verständnisses für die psychologischen, energetischen und spirituellen Zusammenhänge in einer Coaching-Situation.

Meine Coaching-Methoden

In meinem Bestreben, meinem Ideal eines guten Coaches und Coachings immer noch ein bisschen näher zu kommen und Mensch und Leben immer noch ein bisschen ganzheitlicher zu erfassen, hat mich mein Weg durch verschiedene Ausbildungen geführt. Vielleicht kennst Du die eine oder andere Methode bereits vom Hören oder aus eigener Erfahrung:

  • Stärkenpsychologie und positive Psychologie (zertifiziert als GALLUP® Certified Strengths Coach)
  • Systemisches Beraten und Coachen (zertifiziert als Management Executive Coach (ECA) und als Business-Coach für systemische Kurzzeit-Konzepte)
  • Neuro-linguistisches Programmieren (NLP – zertifiziert als DVNLP-Master)
  • Generatives Coaching
  • Provokatives Coaching
  • Eriksonianische Hypnotherapie
  • Hypnosystemik
  • Kinesiologie
  • Wingwave®-Coaching (zertifiziert als Wingwave®-Coach)
  • Transpersonale Regressionstherapie

Fragen zu einzelnen Methoden klären wir gern. Nimm einfach Kontakt zu mir auf.

Wie ich Coach wurde

1974 in Hamburg geboren, habe ich die meiste Zeit meines Lebens in der schönen Hansestadt verbracht. Nach meinem Abitur in Hamburg, einem Jahr Grundwehrdienst, einem BWL-Studium und einem Master-Abschluss im Jahr 2000 in Business Administration an der Universität Wisconsin-Madison arbeitete ich erst einmal als angestellter Unternehmensberater in München. Es war die Zeit des Dotcom-Booms und ich hatte es geschafft, bei einer wirklich hippen Firma unterzukommen. Leider kam dann der Crash – und wir hatten nichts mehr zu tun. Kein besonders zuversicht-schaffender Berufseinstieg, aber eine Lektion darin, dem Hype nicht zu glauben. Wenigstens sorgte der Tischfußball-Tisch im Chillout-Raum für mildernde Umstände.

Desillusioniert von den Internet-Karriereträumen besann ich mich auf meine familiären Wurzeln – und auf die Hamburger Firma meines Vaters. Ich startete mehrere recht erfolglose Versuche, mir durch meine Mitarbeit und meine Zusammenarbeit mit ihm eine erfüllende Aufgabe und Perspektive aufzubauen. Immerhin gelang es mir, mich in einer für ihn und die Firma existenziellen Situation nützlich zu machen. Hamburg blieb aber mein Lebenszentrum: Ich ging danach zunächst wieder zurück zu einer IT-lastigen Unternehmensberatung. Was dort lockte, war, dass es diesmal gute Aufträge gab. Ich durfte für große Firmen arbeiten, das machte schon was her. Mir wurde aber schnell klar, dass ich lieber persönlich mit Menschen arbeiten wollte, statt der Business-Logik zu dienen – und dass dies auch meinen Begabungen viel besser entspricht.

2006 machte mich darum als Gründer- und Startup-Coach selbstständig. Meine Überlegung war: Menschen, die in die Selbstständigkeit starten, wollen neben wirtschaftlichen auch persönliche Fragen für sich klären. Ich lag richtig, fand so eine schöne Möglichkeit, Erfahrung im Coaching zu sammeln und machte den Feedbacks nach einen guten Job. Mir gefiel die Arbeit als „Geburtshelfer“ und ich hatte endlich das Gefühl, meiner Berufung auf die Schliche gekommen zu sein.

Wirtschaftliche Beratung und persönliches Coaching begleiteten mich noch eine Weile gemeinsam in meinem Leben, bis ich entschied, mich ganz aufs persönliche Coaching zu konzentrieren und das Ganze „Life Coaching“ zu nennen.

Rückblickend war es – nicht immer, aber immer wieder – mühsam, endlich meinen Platz und die Aufgabe zu finden, in der ich wirklich aufgehe. Ich tat darum alles, um den Berufs- und Lebensweg des Coaches für mich mit einem tragfähigen Fundament zu versehen – um dann stetig weiter zu lernen und Stockwerk für Stockwerk darauf zu setzen: Ich ordnete mehr als 10 Jahre alles dem Ziel unter, ein souveräner und begeisternder Coach und Veränderungsbegleiter zu werden. Ich investierte viel Zeit und Geld, machte eine Aus- und Weiterbildung nach der anderen und bekam dabei von einer ganzen Reihe fantastischer Menschen – Lehrern und Therapeuten – eine Menge Handwerkszeug mit (schau gern mal weiter unten bei „meinen Lehrern“).

Seitdem habe ich viel erreicht, durfte dabei aber auch lernen, dass auch durch Berufung Einseitigkeit entstehen kann. Mein Privatleben kam in dieser Zeit etwas zu kurz und daher: heute ordne ich dem nichts mehr unter!

Für mich war und ist die Veränderungsarbeit mit Menschen ein absoluter Booster für meine eigene Entwicklung – die natürlich nie endet. Ständig auch an meinen Themen zu arbeiten bin ich außerdem nicht nur mir schuldig, sondern auch den Menschen, mit denen ich arbeite: So vermeide ich, dass ich meine mit ihren Anliegen vermenge oder gar meine Themen auf sie projiziere (was man oft erlebt, wenn man Freunde oder Familie um Rat fragt). Die bringe ich dafür beim steten Lernen und Üben von Methoden ein und bearbeite sie so quasi nebenbei. Am meisten entwickle ich mich aber im Zusammenspiel mit den Menschen, die sich mir anvertrauen: Ihre Geschichten, Krisen und Schicksale stoßen mich immer wieder auf die Kernfragen unserer Existenz – und beschleunigen so meine eigene spirituelle Reifung. Darum bin ich beiden extrem dankbar: meinen Lehrern UND den Menschen, die zu mir kommen.

Mittlerweile bin ich meinen beruflichen Kinderschuhen entwachsen und das Label „Life Coach“ passt nicht mehr als alleinige Überschrift für die Art, wie ich mit Menschen arbeite. Auf meiner Suche nach immer effektiveren Wegen, ihnen Denkimpulse, Kraft, Vertrauen und einen Schlüssel zum wahren Selbst zu geben, habe ich viel über die Seele gelernt und arbeite darum heute auf eine Art und Weise, die tiefer geht als das normalerweise mit dem Begriff Coaching assoziiert wird. Großen Dank an dieser Stelle dem Astrologen Hans Gerd Voss, der mir den Hinweis gab, dass es für mich an der Zeit ist, mehr mein Eigenes in die Welt bringen. Dies nahm ich zum Anlass, meine Arbeit unter dem Namen „Soul Sense by Timm Christophel“ neu und noch authentischer vorzustellen. Da stehe ich heute – bis zu meinem nächsten Entwicklungssprung.

Zum Schluss ein Hinweis für Dich und Deine Geschichte:
Neben Einzelcoachings biete ich seit Beginn meiner Selbständigkeit auch Seminare an, die sich, mit mir, inhaltlich auch immer mehr in Richtung „Soul Sensing“ gewandelt haben. Zusammen mit Itta Nietsch habe ich 2018 Tasso Deutschland gegründet, ein Ausbildungsinstitut, das in Bremen eine vollständige Weiterbildung in Transpersonaler Regressionstherapie anbietet – eine Methode, mit der ich auch bevorzugt im Coaching arbeite, ganz einfach, weil sie so unglaublich effektiv ist.

Meine Lehrer

Ortwin Schulz war mein erster Yogalehrer. Er hat mich an Yoga und die Yoga-Philosophie herangeführt, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Ortwins geistige Heimat sind der indische Weise Sri Aurobindo und seine Partnerin „die Mutter“ Mira Alfassa – so hatte ich über ihn dazu meine erste Begegnung mit der indischen Guru-Kultur. Das geschah in einer Zeit, in der ich beruflich desillusioniert war und nicht mehr weiterwusste. Bei Ortwin habe ich gelernt, einfach nur ganz still dazuliegen, meinen Körper zu spüren und mich immer tiefer zu entspannen und loszulassen. Yoga war für mich eine Offenbarung auf mehreren Ebenen. Zum einen, weil ich erkannte, welche körperlichen Wohlfühlzustände durch Yoga möglich sind. Zum anderen, weil ich so einen ersten Einblick in das sagenhafte vedische Wissen über Bewusstseinszustände und die manifestierte Welt als Ausdruck einer Involution und Evolution von Bewusstsein bekam. Die bei Ortwin begonnene Yogalehrer-Ausbildung brach ich im 2. Jahr ab und gab lieber meiner zeitgleich begonnenen Selbständigkeit als Coach die Priorität.

Ken Wilber kenne ich nur aus seinen Büchern und von Audio-Aufzeichnungen. Dennoch haben mich seine klaren, auch für „westliche Köpfe“ eingängigen Denkmodelle stark beeinflusst: Seine integrale Philosophie war und ist für mich eine schöne Landkarte, die es mir erlaubt, meine rationalen inneren Anteile und Ansichten mit meinen spirituellen Anteilen und Gefühlen zu verbinden und zu versöhnen. Ken hat mich auch inspiriert, nicht bei dem stehenzubleiben, was ich in meiner ersten Coaching-Ausbildung über den Menschen und die Veränderungsarbeit gelernt habe. Mir wurde klar, dass die höheren, spirituellen Ebenen dort gefehlt hatten. Kens Verdienst ist, dass ich meine Arbeit auf der psychologischen Betrachtungsebene um die transpersonale und spirituelle Betrachtungsebene erweitert habe. Er hat mir geholfen, mein Verständnis über Spiritualität und Bewusstsein, das ich vom Yoga kannte, mit den kognitiven Konzepten, die ich beim Coaching kennenlernte, zu verbinden.

Bei Bernd Isert habe ich meine zweite Coaching-Ausbildung („systemisches Coaching“) absolviert. Über ihn bin ich auch tiefer mit NLP in Kontakt gekommen – und habe direkt auch meinen NLP-Master bei ihm gemacht. Von Bernd habe ich gelernt, wie spielerisch und kreativ die Veränderungsarbeit mit Menschen sein kann. Besonders gern erinnere ich mich an seine Vorliebe, für die Aufstellungsarbeit Playmobilfiguren zu nutzen. Beeindruckt hat mich dazu seine Fähigkeit, Menschen in der „Metaforum-Community“ auf seine ganz eigene Art zusammenzubringen. Einige meiner Lehrer und lieben Kollegen habe ich über seine Community kennengelernt.

Von Gunther Schmidt habe ich gelernt, wie man eine gute Auftragsklärung macht (erst der gemeinsam erarbeitete Auftrag, dann die Veränderungsarbeit), wie man mit Trance arbeitet und dabei gleichzeitig das bewusste Denken einbezieht und dass fast alle systemischen Interventionen aus der Hypnotherapie stammen. Bei Gunther bin ich zu den Wurzeln der Aufstellungsarbeit gelangt und habe dabei sehr viele praktische Kniffe für meine Entwicklungsarbeit mit Menschen gelernt. Er hat mich dazu gelehrt, wie wichtig die „Produktinformation“ ist, also meine Interventionen gut „verkaufen“ zu können („Psycho-Edukation“).

Von Cora Besser-Siegmund und ihrer Wingwave-Methode habe ich gelernt, im Coaching mit dem kinesiologischen Muskeltest zu arbeiten und Traumata mit energetischen Methoden (hier: EMDR) zu lösen. Cora ist für mich ein tolles Vorbild, sowohl für präzise und effektive Prozessarbeit, als auch für die eingängige Vermittlung von therapeutischen Arbeitswesen und psychologischen Zusammenhängen.

Auch Marshall Rosenberg habe ich nicht persönlich getroffen, dafür aber eine seiner Schülerinnen, Simran Kaur. Marshalls Konzept der „Gewaltfreien Kommunikation“ hat mich stark beeinflusst und schon in vielen Situationen begleitet. Viel gelernt habe ich von ihm dazu über die Bedeutung von Bedürfnissen, Wertschätzung und die Grundhaltung, „dem Leben zu dienen“. Und: Wie ich über Gefühle spreche, Grenzen setze und mich durchsetze, ohne dabei zu energisch oder gar böse zu werden (Stichwort „Giraffenschrei“).

Von Frank Farrelly und seinen Schülerinnen Noni Höfner und Anja Parchmann habe ich gelernt, wie gut man Humor in der Therapie, im Coaching und im Miteinander einsetzen kann. Meine wichtigste Erkenntnis aus seiner „Provokativen Therapie“: Auf die Herzverbindung kommt es an (die „Standleitung“ zum eigenen Herzen und dem des Gegenübers in allen Situationen) – damit ist alles möglich. Und: Ich muss mich nicht auf jedes Spiel einlassen, das mir angeboten wird, sondern kann durchaus auch mal – mit Herz – den Spieß umdrehen. Noni bin ich auch außerdem dafür dankbar, dass ich durch sie Lust auf das Improvisationstheater bekommen und beim Ausprobieren die wundervollen Spieler Lotte Lottmann und Britta Daniel kennengelernt habe. Denn die Impro-Kunst macht nicht nur Spaß, sondern hilft auch in Workshops und vielen Lebenslagen weiter. Anja Parchmann bin ich dazu dankbar für den persönlichen Tipp, auf meinem Weg zum Coachsein lieber auf praktische Erfahrungen als auf ein erneutes Studium zu setzen.

Bei Tom Andreas habe ich meinen NLP-Practitioner und meinen NLP-Coach gemacht. Von Tom habe ich gelernt, gut aufzupassen, was andere einem manchmal „verkaufen“ wollen, und auch mal rechtzeitig „Stopp!“ zu sagen, wenn der/die andere versucht, mich in seine/ihre „Frames“ und Realitätskonstruktionen einzuwickeln. Tom macht dem NLP alle Ehre und hat mir wirklich sehr gut die Magie der Sprache und die Wichtigkeit eines präzisen Ausdrucks vermittelt.

Bei Stephen Gilligan, einem Schüler von Milton Erickson, habe ich die Ericksonianische Hypnotherapie kennengelernt. Und vor allem Stephens Form der Generativen Trancearbeit: Er hat mir gezeigt, über welche unbegrenzten Ressourcen unsere Seele verfügt und wie ich diese in einer Trance aufsteigen lassen und so viele Probleme lösen kann.

Von Robert Dilts, einem der ursprünglichen NLP-Schüler von Richard Bandler und John Grinder und dazu einem ganz eigenen Kopf, habe ich vor allem seine Arbeit mit den neurologischen Ebenen in Bezug auf verschiedene Ebenen des Coachings übernommen: Coaching auf der Ebene der Umgebung oder des Verhaltens ist etwas ganz anderes als Coaching auf der Ebene der Identität und Zugehörigkeit. Ersteres („Ich zeige Dir wie man fischt.“) ist nicht unwichtig, aber auch nicht so spannend. Nur letzteres („Ich helfe Dir zu erkennen, dass Du ein Fischer bist.“) ist wirklich transformierend. Mein Ansatz des Soul Sense Coachings adressiert diese höheren Ebenen.

Rüdiger Dahlke hat mich inspiriert, Reinkarnationstherapie zu lernen. Ich schätze ihn auch als Vorbild dafür, wie man sich durch ein Verständnis der Urprinzipien und des analogen Denkens schnell in jedes Thema einarbeiten und dort kluge, innovative Schlüsse ziehen kann. Ich habe an Hand seines Beispiels auch viel darüber gelernt, wie man Gruppen gut durch Prozesse geleitet und dabei Atemsitzungen (Verbundener Atem oder Holotrophes Atmen) als hilfreiche Intervention einsetzt.

Christina Kessler hat mich durch ihr Vorbild darin bestärkt, dass man mit vollem Ernst und ohne Scham über die Intelligenz der Liebe des Herzens reden kann, sozusagen den Materialisten auf ihrem Heimatfeld der Logik die Stirn bieten kann und auch muss. Auch von ihr habe ich gelernt, wie man Menschen in Gruppen durch Veränderungsprozesse begleitet und dabei Atemsitzungen einsetzt. Sie ist ohne Frage ein philosophisches Genie, aber sie versteht es auch, ein Herzfeld aufzubauen, und da durfte ich viel von ihr mitnehmen. Auch die Betonung der Wichtigkeit, Anzuschauen was ist, habe ich von ihr noch im Ohr. Auf dem Weg zu einem Neuen Miteinander kommen wir nicht umhin, das gegenwärtig noch vorherrschende, trennende Weltbild als Grundpfeiler der Problematik zu benennen.

Auch David Hawkins habe ich nicht mehr persönlich kennen gelernt, aber seine vielen aufgezeichneten Vorträge haben mich erreicht. Sein Glaube und sein Vertrauen in die göttliche Ordnung sind sehr inspirierend für mich. Sein Verständnis der Ebenen des Bewusstseins, und seine Unterscheidung zwischen auf höherem Bewusstsein und Liebe beruhender Kraft und Ego-bedingter Macht, finde ich nach wie vor extrem hilfreich. Wie eigentlich alle Lehrer, die ich kennen lernen durfte, ist auch er für mich ein Beispiel dafür, dass kein Lehrer perfekt ist, und dass man nichts ungeprüft glauben und übernehmen sollte, da auch die größten Weisheiten immer durch die Perspektive und das Ego des Übermittlers eingeschränkt sind. So ist sein Ansatz alles, auch Bewusstseinsgrade, mit dem kinesiologischen Muskeltest zu messen, zwar faszinierend, aber man sollte nicht alles für bare Münze nehmen, was man dabei an Resultaten erhält, auch nicht die Resultate die Hawkins selbst erhalten hat. Mir ist inzwischen klar, dass alles was einem als intuitive Eingebung zukommt, so wertvoll es auch potentiell sein kann, rationaler Prüfung braucht und nicht einfach blind geglaubt werden darf.

Dem Swami Vivekananda Saraswati bin ich dankbar, dass er mir die Bhagavad Gita näher gebracht und in ihrer tieferen Dimension erklärt hat. Seine Vorträge dazu sind übrigens frei online verfügbar. Er ist ein beeindruckender Gelehrter und ich habe von ihm einiges über spirituelle Gesetzmäßigkeiten gelernt. Sein Yoga-Stil war allerdings nichts für mich.

Auch Armin Risi kenne ich (bisher) nur aus seinen Vorträgen und Büchern. Mit Christina Kessler und David Hawkins gehört er zu denen, die mich darin bestärkt haben, die spirituelle Dimension mutiger mit anzusprechen und einzubeziehen. Er kann die grundlegenden Zusammenhänge von Licht und Schatten auf der Erde und die eigentliche Grundproblematik hinter allem was schiefläuft einfach wunderbar klar erklären. Ich bin ihm sehr dankbar für die Klarheit, die auch in mir mit seiner Hilfe entstanden ist.

Jan-Erik Sigdell war mein erster Rückführungslehrer. Sein (ur-)christliches Weltbild ist mir sehr sympathisch, wenn ich mich auch selbst breiter orientiere – z.B. auch an den vedischen und schamanischen Traditionen. Nach seinem Vorbild habe ich angefangen in einer Sitzung auch mal einen Engel zu rufen – und es ist einfach wunderbar, wie gut das funktioniert. Bei ihm ist mir auch das erste Mal die tatsächliche Existenz von Dunkelwesen bewusst geworden – und ich habe den Umgang mit ihnen gelernt. Die Erkenntnis, dass auch sie Mitwesen in der Schöpfung sind und einst im Licht waren, ist dabei die Grundlage.

Hans TenDam, der Gründer von Tasso International und Begründer der Transpersonalen Regressionstherapie, kann ein brummiger alter Mann sein und er redet zu meinem Bedauern nicht so gerne wie ich über philosophische Betrachtungen. Aber – er ist ein begnadeter Therapeut und als solcher ein wichtiges Vorbild für mich. Durch ihn konnte ich meine Arbeit mit Rückführungstherapie technisch noch einmal wesentlich verfeinern und auch massiv meinen Horizont erweitern hinsichtlich der Vielfalt an Methoden, die man effektiv anwenden kann. Seine Vorarbeit und Unterstützung und sein Therapeuten- und Lehrer-Netzwerk haben es für Itta und mich sehr leicht gemacht, das Tasso-Institut Deutschland zu gründen.

Marion Boon, eine Schülerin von Hans und selbst eine großartige Lehrerin, ist ein Vorbild für mich durch die Verbindung aus Herzlichkeit und gleichzeitiger Durchsetzungskraft, die sie verkörpert. Sie verschließt auch ihre Augen nicht vor den unbequemen Wahrheiten unserer Zeit und gehört zu den wenigen auch im Feld der Therapeuten, die durchblickt was hinter den Kulissen passiert. Sie ist eine große Schamanin und Meisterin im Umgang mit verstorbenen Seelen und feinstofflichen Energien. Ich bin dankbar für alle Einblicke in diese Arbeit, die ich durch sie bekommen durfte.

Bei Mike Hellwig hat mich seine Haltung der radikalen Erlaubnis inspiriert. Ich merke, dass ich mir bei Arbeit mit inneren Kindern das eine oder andere von ihm abgeguckt habe. Es ist eine schöne Ergänzung für mich. Die Transpersonale Regressionstherapie schafft einen größeren, ganzheitlicheren Rahmen für die Arbeit mit inneren Kindern, als der Ansatz von Mike Hellwig. Aber er hat mir geholfen den Baustein der inneren-Kind-Arbeit in diesem größeren Rahmen noch besser auszumalen. Ich wünsche ihm von Herzen, dass er für sich einen Weg zu einer holistischeren Weltsicht findet.

Bericht in der Men’s Health über ein Coaching bei mir

Der Autor Björn Krause hat sich von mir coachen lassen und darüber geschrieben. Sein Artikel erschien in der Men’s Health Deutschland (November 2018, ab Seite 26) und ist hier abrufbar.

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